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X-Technik · 奥地利切削加工·· 18 天前AI 评分37

United Machining Solutions 首席销售官 Markus Piber 谈整合协同与制造未来

Markus Piber, CSO von United Machining Solutions, über Hightech, Synergien und die Zukunft der Fertigung

AI 导读

United Machining Solutions 首席销售官 Markus Piber 介绍,集团由 United Grinding Group 收购 GF Machining Solutions 后组建,整合仍在持续推进,重点是不削弱各品牌优势,而是让 Mägerle、Liechti 等在航空、航天和能源领域流型件与涡轮部件上的能力更突出,并联合客户开发新工艺。集团业务已覆盖磨削、铣削、电火花等较宽组合,正从单机销售转向完整制造解决方案,关注编程、自动化、设备利用率和废品率等全流程效率。集团现有约 5,000 名员工、50 多个生产、服务和销售网点,当前重点增长市场为北美尤其是美国,欧洲仍有较大潜力,亚洲除中国外看好印度及亚太其他地区,同时观察到“local for local”趋势增强。奥地利被视为重要市场和高科技基地,DACH 地区也是新技术、工艺与自动化方案开发的重要伙伴。Piber 认为高成本地区中小制造企业的关键是提升生产率,小批量下需兼顾柔性与高度自动化,并依靠快速专业服务降低废品和资源消耗、提高设备可用率;System 3R 的自动化与工装经验可融入整体方案。自 9 月 1 日起,Florian König 加入奥地利团队,在 United Machining 负责铣削和电火花业务。

正文 · 原文

Die Gruppe ist mit der Übernahme der GF Machining Solutions durch die United Grinding Group entstanden. Wie weit ist die Integration heute fortgeschritten und welche konkreten Synergien ergeben sich bereits für die Kunden?

Eine solche Integration ist kein Prozess, der irgendwann vollständig abgeschlossen ist. Zusammenarbeit entwickelt sich kontinuierlich weiter. Für uns ist dabei entscheidend, die Stärken der einzelnen Marken nicht zu verwässern, sondern im Gegenteil noch stärker sichtbar zu machen. Ein gutes Beispiel sind Mägerle und Liechti, die beide über große Kompetenz bei Strömungsprofilen und Turbinenkomponenten für Luftfahrt, Raumfahrt und Energietechnik verfügen. Hier können wir Know-how bündeln, gemeinsam mit den Kunden neue Prozesse entwickeln und daraus konkrete Synergien schaffen.

Mit Schleifen, Fräsen, Erodieren und weiteren Technologien ist das Portfolio heute sehr breit. Geht die Entwicklung damit stärker vom einzelnen Maschinenverkauf hin zu kompletten Fertigungslösungen?

Ganz klar. Klassische Maschinenmerkmale wie Präzision, Leistung oder Dynamik bleiben wichtig, sind heute aber vielfach Grundvoraussetzung. Entscheidend ist zunehmend, wie effizient und wirtschaftlich der gesamte Fertigungsprozess funktioniert. Dabei geht es nicht nur um die Bearbeitung selbst, sondern auch um Programmierung, Automatisierung, Maschinenauslastung und Ausschuss. Genau deshalb rückt die gesamte Prozesskette stärker in den Fokus.

Sie bringen gerade im Fräsen sehr viel Erfahrung mit. Wird diese Technologie innerhalb der Gruppe künftig eine größere Rolle spielen?

Das Fräsen spielt bereits heute eine wichtige Rolle und wird diese auch in Zukunft behalten. Es geht dabei aber nicht darum, eine Technologie zulasten einer anderen zu bevorzugen. Unser Anspruch ist es, in allen Bereichen zu wachsen, in denen wir über besondere technologische Kompetenz verfügen.

Mit rund 5.000 Mitarbeitenden an mehr als 50 Produktions-, Service- und Vertriebsstandorten ist die Gruppe weltweit breit aufgestellt. In welchen Märkten und Regionen sehen Sie derzeit noch das größte Wachstumspotenzial?

Aktuell sehen wir besonders in Nordamerika und allen voran in den USA großes Potenzial. Dort entwickelt sich beispielsweise die Luftfahrt und Raumfahrt sehr dynamisch. Auch im Bereich Energie entstehen durch den steigenden Bedarf und die notwendige Modernisierung der Infrastruktur neue Investitionen. Turbinen und Strömungsprofile sind dabei wichtige Komponenten und genau hier verfügen wir über sehr starke Technologien.

Auch Europa bietet weiterhin erhebliches Potenzial. Gleichzeitig sind wir in den asiatischen Wachstumsmärkten stark vertreten. Neben China sehen wir insbesondere in Indien und weiteren Ländern im Asia-Pazifik-Raum eine positive Entwicklung. Insgesamt beobachten wir einen zunehmenden Trend zu „local for local“. Produktion und Wertschöpfung werden wieder stärker regional organisiert. Auch darauf müssen wir uns als global aufgestellte Gruppe einstellen.

Sie selbst kommen aus Österreich und auch für unsere Leser ist der heimische Markt besonders interessant. Welche Bedeutung hat der Markt für die Gruppe?

Österreich ist für uns ein sehr wichtiger Markt und hat sich über viele Jahre zu einem starken Hightech-Standort entwickelt. Zahlreiche Unternehmen arbeiten hier technologisch auf höchstem Niveau und passen damit sehr gut zu unserem Portfolio. Gleichzeitig ist Österreich für uns weit mehr als ein Absatzmarkt. Viele Unternehmen wissen, dass sie sich im globalen Wettbewerb vor allem über Technologie, Produktivität und Prozesskompetenz differenzieren müssen. Genau deshalb ist die DACH-Region für uns auch ein wichtiger Partner bei der Entwicklung neuer Technologien, Prozesse und Automationslösungen.

Bei uns sind viele hoch spezialisierte mittelständische Fertigungsunternehmen tätig. Was müssen diese Unternehmen tun, um auch an einem Hochkostenstandort langfristig wettbewerbsfähig produzieren zu können?

Der entscheidende Begriff lautet Produktivität. Dabei geht es um weit mehr, als eine Maschine einfach schneller produzieren zu lassen. Entscheidend ist, die gesamte Wertschöpfung zu betrachten und mit der vorhandenen Infrastruktur mehr produktive Leistung zu erzielen. Gerade bei kleinen Losgrößen wird es immer wichtiger, flexibel und zugleich hoch automatisiert zu fertigen. Ebenso wichtig ist ein schneller und kompetenter Service. Am Ende zählt die gesamte Kette: möglichst wenig Ausschuss, geringer Ressourceneinsatz und eine hohe Anlagenverfügbarkeit.

Das bedeutet auch, dass Automatisierung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit immer wichtiger wird?

Automatisierung ist inzwischen ein entscheidender Faktor. Dabei geht es längst nicht nur darum, Personal einzusparen. Viele Unternehmen können zusätzliche Schichten aufgrund des Fachkräftemangels kaum noch besetzen. Automation ermöglicht es, mit dem vorhandenen Personal zusätzliche produktive Stunden zu generieren. Gleichzeitig erhöht sie die Prozesssicherheit, reduziert Fehler beim Handling und ermöglicht schnellere Materialwechsel. Gerade hier können wir mit System 3R auf jahrzehntelange Erfahrung in Automation und Tooling zurückgreifen und dieses Know-how gezielt in durchgängige Fertigungslösungen einbringen.

Wie sind Vertrieb und Service in Österreich derzeit aufgestellt und welche Entwicklung ist hier geplant?

Wir wollen unsere Präsenz weiter stärken und setzen sowohl im Vertrieb als auch im Service bewusst auf Spezialisten. Unsere Ansprechpartner müssen die jeweiligen Marken und Technologien im Detail kennen und auch bei anspruchsvollen technischen Fragestellungen kompetent unterstützen können.

Seit 1. September verstärkt Florian König unser Team in Österreich. Er ist im Markt sehr gut bekannt und verfügt über umfassende Erfahrung im Fräsen. Innerhalb von United Machining übernimmt er Verantwortung für die Bereiche Fräsen und Erodieren und arbeitet dabei mit den entsprechenden Spezialisten im Team zusammen. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für diese Aufgabe gewinnen konnten. Im Bereich United Grinding kooperieren wir in Österreich seit vielen Jahren erfolgreich mit der Firma Metzler.

Der Trend zur Digitalisierung wird weiter zunehmen. Welchen konkreten Nutzen bringen digitale Lösungen heute bereits für die Kunden und welche Rolle wird Künstliche Intelligenz künftig bei Werkzeugmaschinen und Fertigungsprozessen spielen?

Digitalisierung ist für uns ein Schlüsselthema. Mit C.O.R.E. haben wir innerhalb von United Grinding eine Plattform geschaffen, die bei den Schleifmaschinen bereits zentraler Bestandteil ist und schrittweise auf weitere Marken übertragen wird. Ziel ist es, komplexe Fertigungsprozesse für den Anwender einfacher beherrschbar zu machen.

Ein besonders großer Hebel liegt dabei auch im Service. Daten helfen, Fehler schneller zu erkennen, Stillstände möglichst zu vermeiden und Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen. Bei Künstlicher Intelligenz stehen wir im industriellen Umfeld noch am Anfang. Gerade in Europa sehe ich große Chancen, wenn es gelingt, unser Prozess- und Anwendungswissen mit den Möglichkeiten von KI zu verbinden.

Auf der AMB in Stuttgart präsentierte die Gruppe gleich fünf Weltneuheiten in unterschiedlichen Technologien. Was zeichnet diese Entwicklungen besonders aus?

Der wesentliche Punkt ist der hohe Reifegrad der neuen Lösungen. Sie wurden gemeinsam mit Schlüsselkunden entwickelt und bereits vor der Messe intensiv unter realen Produktionsbedingungen getestet, auch in unserer eigenen mechanischen Fertigung. Dadurch stellen wir sicher, dass die Maschinen beim Kunden von Beginn an zuverlässig funktionieren. Bei einzelnen Anwendungen konnten wir Produktivitätssteigerungen von bis zu 35 Prozent erzielen. Genau das ist unser Anspruch: Innovationen müssen einen konkreten und messbaren Mehrwert schaffen.

Wenn wir drei bis fünf Jahre nach vorne schauen: Wo soll die Gruppe dann stehen?

Wir wollen künftig noch stärker als ganzheitlicher Technologiepartner wahrgenommen werden und in allen relevanten Branchen und Zielgruppen weiter wachsen. Gleichzeitig wollen wir die Synergien zwischen unseren Marken noch stärker nutzen und beispielsweise in der Luftfahrt, Raumfahrt oder Energietechnik komplette Prozessketten abbilden. Mit unserem heutigen Marken- und Technologieportfolio verfügen wir dafür über nahezu alle notwendigen Kompetenzen. Jetzt geht es darum, diese Stärke konsequent in zusätzlichen Kundennutzen umzusetzen.

Abschließend noch eine persönliche Frage: Was macht Markus Piber, wenn er einmal nicht über Werkzeugmaschinen, Märkte und Vertrieb nachdenkt?

Familie und Sport sind für mich der wichtigste Ausgleich zum Berufsalltag. Ich verbringe sehr gerne Zeit mit meiner Familie in der Natur. Im Sommer bin ich gerne mit dem Mountainbike unterwegs und verbinde das oft mit Wandern. Wenn es die Zeit erlaubt, zieht es mich außerdem zum Kitesurfen oder Wingfoilen ans Wasser. Im Winter stehen Skifahren und Skitouren auf dem Programm. Diese Aktivitäten helfen mir, Abstand vom Alltag zu gewinnen und neue Energie zu schöpfen.

Vielen Dank für das Gespräch!

来源:X-Technik · 奥地利切削加工 · zerspanungstechnik.com